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Video-Gespräche mit / über …

In dieser Veranstaltungsreihe treffen sich Interessierte zu ganz verschiedenen Themen digital. Manchmal sind auch externe Referent:innen zu Gast. Alle Interessierte sind herzlich willkommen.
Hier die Übersicht der nächsten Termine mit dem dazugehörigen Link:

 

Video-Gespräch mit Dirk Chr. Siedler: Paul Tillichs „Mut zum Sein“ –
sein großes „Dennoch“ gegen die existentielle Angst
Mittwoch, 21. April 21, 19.00-20.30 Uhr
(3. Abend in der Reihe „Warum lässt Gott das Übel zu?“)
Ein Jahr ‚Corona‘ – wir stellen immer mehr fest wie sehr diese Krise unsere persönlichen Ängste anspricht und wachruft. Lange schienen wir unser Leben, unsere Gefühle gut unter Kontrolle zu haben, nun wird es immer schwieriger. Zu stark wird die Ungewissheit über unsere Zukunft und wie es weitergeht. Auch wenn diese Krise ‚überstanden‘ ist, wird die grundlegende Verunsicherung nachwirken. Der deutsch-amerikanische Theologe Paul Tillich (1886-1965) veröffentlichte 1952 seinen ‚Bestseller‘ „Der Mut zum Sein“ in dem er sich mit verschiedenen Typen der Angst befasst und Formen des Mutes darstellt: Mut und Partizipation, Mut und Individuation sowie Mut und Transzendenz sind seine Ansätze.
Dirk Chr. Siedler, der 1998 mit einer Arbeit über Paul Tillich promoviert worden ist, wird diesen bedeutenden Denker anhand dieses Werkes vorstellen. Diese Veranstaltung findet nur online als ‚Zoom-Konferenz‘ statt. Den Angemeldeten wird der Link zugemailt.
Dieses Online-Seminar findet im Rahmen der Online-Reihe "Video-Gespräch über/mit ..." statt zu dem Dirk Chr. Siedler etwa einmal im Monat einlädt. Auch wenn Präsenz-Veranstaltungen momentan nicht in gewohnter Weise möglich sind, besteht hier die Gelegenheit zum theologischen Austausch.
Anmeldung im Sekretariat Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich; Telefon: 02461 99660; E-Mail: eeb.juelich@ekir.de; der unter www.kkrjuelich.de
Link: https://zoom.us/j/96060638495?pwd=YS81Wk1tajlwbjJ1Yi9QZlc1WU9xdz09 

 

Video-Gespräch mit Udo Lenzig über: „Gottesbegriff nach Auschwitz“ von Hans Jonas
Dienstag, 25. Mai, 19.00-20.30 Uhr
(4. Abend in der Reihe „Warum lässt Gott das Übel zu?“)
Der Schrecken von Auschwitz: „Und Gott ließ es geschehen. Was für ein Gott konnte es geschehen lassen?“ Der jüdische Religionsphilosoph Hans Jonas bietet mit seinem Essay „Der Gottesbegriff nach Auschwitz“ eine Antwort auf die klassische und immer wieder neu herausfordernde Frage nach dem Leid in der Welt angesichts eines Gottes, von dem wir glauben, dass es das Gute und das Leben will. Jonas spricht Gott mit guten Gründen das Attribut der Allmacht ab und überträgt damit die Verantwortung für das Leid in der Welt von Gott auf den Menschen, denn: „Nachdem er sich ganz in die werdende Welt hineingab, hat Gott nichts mehr zu geben: Jetzt ist es am Menschen, ihm zu geben.“ Herzliche Einladung zu einer Diskussion über dieses Meisterstück spekulativer Theologie.
Link: wird noch bekanntgegeben

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Tageslosung

Das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und meine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden, wenn sie all das Gute hören, das ich Jerusalem geben will.
Jeremia 33,9